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Grisu kennt Ihr ja schon, aus meinem Artikel vom 31.03.2010:
http://tier.de/magazin/artikel/meintier?cmd=Anzeigen&id=182118
Aber es gibt noch so einige Anekdoten die ich Euch erzählen kann.
Um auf die Fensterbank in der Küche zu gelangen hat sie ihren eigenen Weg. Sie könnte direkt auf die Anrichte springen und dann sofort auf die Fensterbank. Nein, Grisu wählt den Umweg über den Herd. Ein Cerankochfeld, wo ich weil ich dort gerne auch mal etwas hinstelle wenn ich ihn nicht gebrauche ein Handtuch drauf liegen habe…genauer gesagt ein großes Badehandtuch. Grisu tollpatschig wie sie nun mal ist, schafft es regelmäßig mir das Handtuch zu verbrennen. Fragt mich nicht wie sie es macht, aber beim hochspringen dreht sie mit der Hinterpfote den Schalter um, meistens für die Platte hinten rechts. Bisher habe ich immer Glück gehabt und es ist nie etwas Ernsthaftes passiert, wenn man mal von den insgesamt 8 verbrannten Handtüchern absieht.
Dabei sollte man meinen, das Grisu nach einer Verletzung vorsichtig geworden ist.
Irrtum!!!
Sie hat es sogar mal geschafft sich alle 4 Pfoten gleichzeitig zu verbrennen.
Ich hatte wie jeden Tag gekocht, die Töpfe waren bereits vom Herd runter, aber die Platten waren natürlich noch heiß. Grisu vorwitzig und neugierig wie immer, schlich sich in die Küche, Hechtsprung auf den Herd und mit einem lauten Miau sprang sie runter, so halbwegs gegen die Wand. Ich wusste sofort dass etwas passiert ist, denn sie blieb liegen und leckte sich die Pfoten.
Alle 4 Pfoten waren von unten verbrannt. Ich rief den Tierarzt an, der mir riet, die Pfoten mit Bepanthen Salbe einzureiben. Super Idee, denn Grisu hätte man vorher wohl hypnotisieren sollen, damit sie sich nicht immer wieder die Salbe ableckt. Naja, es hat einige Zeit gedauert bis die Brandblasen verheilt waren und gelernt hat sie daraus natürlich nicht.
Sollte jemand Grisu haben wollen, wäre das kein Problem, denn Grisu würde sogar mithelfen zu entfliehen.
Wer immer auch zu mir kommt, ob es eine Freundin ist, ob es die Firma ist, die diese Heizungsröhrchen ablesen...Hauptsache die Person hat eine Tasche mit...eine Handtasche ist vollkommen ausreichend.
Grisu ist dermaßen neugierig, das sie als erstes ihren Kopf in die Tasche reinsteckt um dann schnell ganz darin zu verschwinden. Ihr könnt Euch also denken, das wer immer bei mir zu Besuch ist beim verlassen der Wohnung erst gefilzt wird, denn ich möchte Grisu ja nicht hergeben...auch wenn sie immer und immer wieder nur Blödsinn im Kopf hat.
Ihr wisst doch bestimmt alle wie Katzen trinken, oder?
Richtig...Kopf runter, Schnüss über den Wassernapf und schlabbernd die Zunge ins Wasser tauchen.
So trinken alle, nur nicht Grisu.
Sie zieht es vor sich vor dem Wassernapf zu setzen oder auch zu stellen und ihr Pfötchen in das Wasser zu tauchen um es danach abzulecken. Immer und immer wieder, bis der Durst gestillt ist, was mitunter schon ganz schön lange dauern kann.
Einen Haken hat die Sache aber, denn es dürfen keine gefüllten Gläser oder Tassen unbeaufsichtigt auf den Tisch stehen bleiben, denn davor macht Grisu auch keinen Halt.
Mit einem Satz ist sie auf dem Tisch, setzt sich hin und tunkt ihr Pfötchen ein um es danach abzulecken. Ganz heiß ist sie natürlich auf Milch, aber sie macht auch vor Kaffee, Tee oder Saft nicht halt. Sogar kohlensäurehaltige Getränke hat sie schon probiert. Ihr hättet danach mal ihre Schnüss sehen sollen, denn das prickelt ja so herrlich.
So, das war es mal wieder. Beim nächsten Mal gibt es dann weitere Neuigkeiten von der Katzenfront...:-)
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