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Tierschutz

Artikel zum Thema Tierschutz:
Hier finden Sie Artikel von Organisationen, Projekten, Tierheimen und Vereinen. Nehmen Sie teil an Diskussionen über artgerechte Tierhaltung, die Abschaffung von Tierversuchen, Pelztier-Zucht, Tiertransporte, Jagd, Fischerei und Walfang. Werden auch Sie zum aktiven Tierschützer und machen Sie auf das Thema Tierschutz aufmerksam!
Tierbild

Tierschutz, 23.01.2018

Aktionsbündnis Fuchs

Gemeinsam sind wir stark!

 Seit Ende 2017 gibt es das „Aktionsbündnis Fuchs“, welchem sich
mittlerweile über 40 verschiedene Vereine, Organisationen und Parteien
angeschlossen haben.

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Auch wir sind Teil dieser Bewegung. Initiator des Bündnisses ist Dag
Frommhold, welcher seit mittlerweile zwei Jahrzehnten bekennender
Jagdkritiker und autodidakter Fachmann rund um das Thema Jagd ist.

Warum es sinnvoll und dringend notwendig ist, sich diesem Bündnis
anzuschließen und warum Füchse schützenswert sind:

Füchse sind sehr soziale Tiere. Der Fuchsrüde nimmt in einem
funktionierenden Familienverband die Rolle des Versorgers ein. Gerade im
Januar und Februar, ergo zur Hauptpaarungszeit von Füchsen, wird mit den
sogenannten "Artenschutz-, oder Fuchswochen" extrem brutal Jagd auf die
Tiere gemacht - allen Voran durch die Baujagd. Hier wird billigend in Kauf
genommen, dass der Rüde getötet wird und dadurch auch die Fähe
(weiblicher Fuchs/Muttertier) mit samt dem Wurf (der Welpen) verhungert und
elendig zugrunde geht.

Füchse nehmen im Ökosystem die Rolle der "Gesundheitspolizei" ein. Dies
bedeutet, dass sie vorwiegend alte, kranke und schwache Tiere erbeuten
und fressen.

Neueste Studien haben ergeben, dass sich Füchse zu einem großen Teil von
Regenwürmern ernähren. Dies wiederlegt daher auch, dass Füchse eine
Bedrohung für unsere heimische Vogelwelt, wie bspw. Bodenbrüter,
darstellen. Natürlich jagen Füchse auch diese Tiere, jedoch stellt dies, belegt
durch jahrelange entnommene Kotproben, nicht die Regel und auch nicht die
Hauptnahrung der schlauen Tiere dar.

Umso höher der Jagddruck durch Jäger ist, ergo umso mehr und intensiver
Füchse bejagt werden, umso mehr versucht die Natur die Verluste
auszugleichen und die Vermehrung findet unkontrolliert und in erhöhtem
Maße statt. Somit legitimieren sich Jäger allerdings die Bejagung für die
darauffolgenden Jahre.

Die Bejagung des Fuchses stellt ein Gesundheitsrisiko dar, da durch die
Jagd überhaupt erst unterschiedliche Krankheiten verbreitet werden. Der
Fuchsbandwurm und auch die Tollwut werden als Hauptargument für das
intensive Nachstellen auf Reinecke genannt. Dabei sollte keinesfalls ignoriert
werden, dass die Bejagung zur Hochkonjunktur der Tollwut, keinen Erfolg
brachte, sondern lediglich die Abgabe und das Auslegen von Impfködern.
Zudem ist die Tollwut in Deutschland, ebenso in Österreich, seit den 90er
Jahren praktisch ausgerottet. Der Fuchsbandwurm ist einer der seltensten
auftretenden Parasiten und die Mehrzahl der befallenen Personen stellen die
Jäger selbst, da sie bei der Jagd und auch im Kontakt mit ihrem
Jagdhundes, welcher den Füchsen nachstellt, oft keine ausreichenden
Hygienevorschriften einhalten.

Das beste Beispiel, dass eine stabile Population aller Tiere gelingen kann,
bietet das Beispiel Luxemburg. Hier ist die Jagd auf Füchse ganzjährig in
einer Schonfrist verboten. Die Population ist stabil und auch Bodenbrüter
erholen sich und das Gleichgewicht unter den Tierarten ist ausgewogen.
Während die Jägerschaft in Deutschland behauptet durch die Jagd auf den
Fuchs andere Tierarten schützen zu wollen, tötet sie aber gleichzeitig genau
die Tiere, welche teilweise sogar auf der roten Liste stehen und damit als
bedroht gelten (Feldhase). Alleine die Jagdstrecke für den Feldhasen betrug
im Jagdjahr 2016/2017, 212.452 Hasen. Beinahe eine halbe Millionen
bedrohter Lebewesen wurden abgeknallt und auf der anderen Seite werden
Füchse in unvorstellbar grausamen Massakern unter einem fadenscheinigen
Vorwand, "den Feldhasen schützen zu wollen", abgeschlachtet.

Dies muss unbedingt und schnellstmöglich ein Ende haben: GEMEINSAM
SIND WIR STARK! Wenn ihr also Interesse an einer Kooperation und dem
Mitwirken beim Beendigen der unnötigen Jagd auf unsere Füchse habt, setzt
euch mit dem Aktionsbündnis-Fuchs, https://www.aktionsbuendnis-
fuchs.de/, in Verbindung.

Wir freuen uns, denn gemeinsam können wir viel bewegen.

Patricia Kopietz / Leiterin BAK Jagd und Angeln



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Publiziert am 23.01.2018. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der Autor. Ein Artikel gibt ausschliesslich die Meinung seines Autors wieder, nicht die der webpool GmbH.                                                                                                                  
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