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Schildkröten

Quelle: Petra Schulten
Testudines

Schildkröten zählen zu den Reptilien und unterscheiden sich vor allem durch ihre auffälligen Panzer stark von den anderen Kriechtieren. Ihre knöchernen Rücken- und Bauchpanzer sind meistens mit Hornschildern bedeckt und seitlich miteinander verbunden. Manche Schildköten besitzen anstatt der regelmäßig angeordneten Hornschilder auch nur eine dicke lederartige Haut, die den Panzer bedeckt. Im Vergleich zu den anderen Kriechtieren wirkt der Schädel der Schildkröten kurz, massiv und stark gewölbt. Das Gehirn ist zwar klein, aber verhältnismäßig hoch entwickelt, insbesondere die Zentren für den Licht-, Geruchs- und Gleichgewichtssinn. Trotz der weitläufigen Annahme, daß Schildkröten im allgemeinen fast taub und völlig stumm sind, gibt es Hinweise, die dem entgegensprechen. So kann man z. B. gelegentlich während der Paarung heiser piepsende oder stöhnende Geräusche bei den männlichen Tieren vernehmen. Der Geruchssinn ist dagegen bei beiden Geschlechtern hervorragend ausgebildet.

Schildkröten leben in allen Teilen und Meeren unserer Erde. Sie bevorzugen ein gemäßigtes bis warmes Klima und sind daher besonders zahlreich in den Tropen und Suptropen vorzufinden. Wasserschildkröten halten sich in Sümpfen, Tümpeln, dichtbewachsenen Teichen, größeren Seen und Bächen auf. Meeresschildkröten leben ausschließlich in der offenen See, während Landschildkröten in Steppen, Savannen und Halbwüsten vorkommen.

Die Nahrung der Schildkröten besteht sowohl aus pflanzlicher als auch aus tierlicher Kost. Vornehmlich verspeisen sie Insektenlarven, Kaulquappen und Algen.

Der Paarung geht meist ein lang andauerndes heftiges Werben der Männchen voraus, wobei es nicht selten zu Rivalitätskämpfen untereinander kommt. Nach erfolgreicher Befruchtung legen die Weibchen pro Gelege zwei bis zwanzig, in Ausnahmen wie bei der Wasserschildkröte auch bis zu hundert Eier ab. Im allgemeinen vergrößert sich der Umfang eines Geleges mit dem Alter der Weibchen. Die Eiablage findet bei allen Schildkrötenarten stets zu Lande statt. Dazu gräbt das Weibchen mit seinem Schwanz und den Hinterbeinen ein Loch in den lockeren Boden, hält seinen Schwanz in die Öffnung und läßt die Eier behutsam nacheinander hineingleiten. Nach der Ablage ist eine weitere mütterliche Pflege nicht erforderlich, da das Ausbrüten allein durch die Bodenwärme erfolgt.


Eintrag: speedy, 04.09.2001 16:46

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Links zu diesem Thema


  • Schroetchenseite    Umfangreiche Infos rund ums Thema Schildkröten
  • Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde - AG Schildkröten    Es wird die Arbeitsgemeinschaft und das aktuelle Programm vorgestellt.
  • Schildkröten    Nach dem Inhalt zu beurteilen, scheint die Homepage noch im Aufbau zu sein. Es werden viele Schildkrötenarten aufgelistet, die man interakiv per Eingabe mit Informationen ergänzen kann.

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